Art by Gesa Gnass

Rollingpiecesart ist meine Interpretation der PopArt und leiser Protest gegen das Wegwerfzeitalter. Die Werke haben neben der visuellen auch eine emotionale Dimension – Erkennen und Erinnerung – Kindheit, Trost, gute Momente – denn sie sind aus Bonbonpapieren.

Kunst entsteht hier aus Idee, aus Achtsamkeit und Schönheit auch im Kleinen zu sehen.

Hier ist ein Link zum Interview auf der SwissArtExpo 2025:

 

Raum. Zeit. Bonbonpapier

fertig 100%

Albert Einstein hat bewiesen: Raum und Zeit sind nicht starr. Sie dehnen sich, krümmen sich, folgen keiner festen Ordnung – sondern der Perspektive des Betrachters. Nichts ist absolut. Alles ist relativ.

Und was hat das mit einem Bonbonpapier zu tun?

Eine süße Sekunde im Mund. Ein glitzerndes Stückchen Folie. Danach: Müll?
Oder eher Erinnerung, Materie, Idee, Energie in neuer Form?

Während ein Bonbon in Sekunden vernascht ist, bleibt das Bonbonpapier „ewig“. Im Raum. In der Zeit. Es wartet – auf Deponien, in Taschen, in Ritzen – oder auf seine Verwandlung.
Recycling ist eine stille Relativität: Was unbedeutend schien, wird Teil von etwas Neuem.

Einstein zeigte, dass nichts verschwindet, sondern nur seine Form ändert. Das Bonbonpapier, recycelt, wird zu etwas völlig Neuem – einem Kunstwerk.

Diese Werke zeigen: Die großen Gesetze des Universums wirken auch im Kleinen.
Wer hinsieht, erkennt im Unspektakulären die Tiefe.
Denn manchmal beginnt der Blick ins Weltall mit einem Stück Papier.

Blue Rapper

fertig 100%

Material: Recyclingart – Bonbon- und Pralinenpapiere sortiert, geschnitten und als kleine Röllchen in Hohlkammerplatte Röhrchen für Röhrchen gesteckt :-); MilchRiegel, After Eight, Kuhbonbon, Ferrero Küsschen, Choco und Keks und viele mehr.

Smoking easy lizard

fertig!! 100%

Material: Recyclingart – Bonbon- und Pralinenpapiere sortiert, geschnitten und als kleine Röllchen in Hohlkammerplatte Röhrchen für Röhrchen gesteckt 🙂

Süßer Frieden

Friedenstauben 100%

Material: Zeitungsartikel über die Kriege in der Ukraine und am Gazastreifen. 

Zwei Friedenstauben mit einem Ölzweig – Sinnbilder der Hoffnung, zusammengesetzt aus den Schlagzeilen der Welt. Aus Berichten über Kriege, über Zerstörung und Schmerz. Ihre Körper bestehen aus Zeitungsausschnitten: hell die Worte, dunkel die Bilder. Licht und Schatten einer Gegenwart, die uns täglich erreicht – und doch oft unbegreiflich bleibt.

Um sie herum schimmert Rot und Weiß – Bonbonpapier, glänzend, verführerisch. Es steht für das süße Leben, das uns umgibt, während anderswo das Leben in Trümmern liegt.

Dieses Werk erzählt vom Widerspruch, in dem wir leben: Wir fühlen mit, wir sind bewegt – und greifen gleichzeitig zur Schokolade. Zwischen Mitgefühl und Gewohnheit liegt nur eine dünne Folie aus Glanz.

„Süßer Friede“ ist kein Vorwurf, sondern ein Spiegel und zugleich eine Einladung, den Widerspruch auszuhalten. Zwischen Empathie und Konsum, zwischen Schmerz und Schönheit, zwischen Weltgeschehen und Wohnzimmer.

90 x 90 cm

AUSSTELLUNGEN

Was war und was kommt? In Text und Bild

IMPRESSIONEN

Werke hängen an der Wand ...

IMPRESSUM

was noch gesagt werden muss ...

Nächste Ausstellung: Kunstmesse Franken, Coburg

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